mein-sh.info
Startseite
So sind Wir
Archiv
Aktionsberichte
Werdet aktiv
Verweise
Impressum
Forum
 
DEMOS
     

 

           

 
Überwachung durch "stille SMS"





Jetzt ist es endlich auch durch die Systemmedien dokumentiert. Millionenfach verschicken Polizei, Zoll und Verfassungsschutz so genannte „stille SMS“ zur Überwachung von Tatverdächtigen. Das dabei nicht immer nur Schwerverbrecher und Drogenhändler überwacht werden, dürfte auf der Hand liegen.

Die Methode ist einfach: Der Beschuldigte erhält eine oder in kurzen Zeitabständen mehrere „stille SMS“. Der  einzige Unterscheid zur herkömmlichen SMS ist, daß der Empfänger dies nicht bemerkt und keine Nachricht zugestellt bekommt. Diese Kurznachtrichten ermöglichen die Ortung des Telefons, da das Mobiltelefon immer Funkkontakt zum nächstgelegenen Sendemast sucht. Mit diesen Daten kann die Behörde Bewegungsprofile erstellen und nachweisen, wer sich wann mit wem getroffen hat.

Viele Bürger sind besorgt über die zunehmenden Möglichkeiten der staatlichen Überwachung und fühlen sich teilweise an die Bespitzelungen in der damaligen DDR erinnert. Da ist es auch wenig glaubwürdig, wenn Innenminister Schlie, der noch vergangenen Woche ein Versammlungsverbot für Rechtsextremisten für einen „selbstverständlichen und notwendigen Akt demokratischer Entschlossenheit und Wehrhaftigkeit“ hielt, versichert, daß niemand ein Interesse an einer heimlichen Überwachung der Bürger habe. Eines dürfte sicher sein, gegen vermeintliche rechtsextremistische Staatsfeinde wird der gute Herr Minister diese Methode auch ohne rechtliche Grundlage nur zu gerne anwenden.

Wie kann man sich schützen?

Es gibt nur einen wirkungsvollen Schutz: Die Nutzung von Mobiltelefonen so weit wie möglich einschränken. Auf der Anreise zu Aktionen oder internen Treffen muß nicht jeder Teilnehmer sein Telefon angeschaltet haben und es kann nichts schaden, wenn man es auch mal zuhause „vergisst“. Um sicher zu gehen, daß ein Telefon nicht geortet werden kann, sollte man es nicht nur ausschalten, sondern auch den Akku entfernen. Neben diesen Grundregeln zum Umgang mit Mobiltelefonen, ist auch das Verhalten im Internet eine zunehmende Gefahr. Hierzu empfehlen wir den folgenden Sicherheitsleitfaden:

http://www.mein-hh.info/praxis/Sicherheitsleitfaden.pdf


 AKTIONSGRUPPEN
Kiel
Lübeck
Ostholstein
Plön
                                         weiter
BANNER



















 (R) www.mein-sh.info AG-MEDIEN-SH